Förderverein unterstützt Netzwerkgründung für pflegende junge Menschen NRW

Am Donnerstag, den 26. August trafen sich in Duisburg-Rheinhausen rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Pflege-, Kinder und Jugendorganisationen, die über das Thema "Pflegende junge Menschen in NRW" berieten. Auf Einladung der Young Supporters erläuterte Maren Roling vom Bereich Pflegewissenschaften der Uni Witten/Herdecke "die Situation von pflegenden Kindern und Jugendlichen in Deutschland". Leyla Saltik, Palliativplegedienst Medidoc, und Hartmut Kowsky-Kawelke, Förderverein Palliative Arbeit Duisburg e.V., berichteten, über den "weißen Fleck - wie uns das Thema pflegende Jugendliche begegnete. Nach Vorträgen und intensiver Diskussion vereinbarten die anwesenden Vertreter der Organisationen die Gründung des regionalen Netzwerks und ein weiteres Treffen im Frühjahr 2022. Am Vorabend hatte der regionale Fernsehsender Studio 47 über die geplante Gründung berichtet. Der Link zum TV-Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=YoIhFL3cSDs 

Palliativsymposium stieß auf großes Interesse

Das Fachsymposium am Mittwoch den 25. August 2021 hat mit zahlreichen interessierten Teilnehmern und hochqualifizierten Referenten stattgefunden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Referentinnen und Referenten (siehe Foto), aber vor allem auch bei den zahlreichen Teilnehmern die zur Veranstaltung erschienen sind.

Das Thema des Symposiums „Suizid und Hilfe beim Suizid“ wurde in einer angeregten Diskussion kontrovers erörtert und beleuchtete das Thema aus theologischer, rechtswissenschaftlicher, medizinischer, psychologischer, philosophischer und pflegerischer Sicht.

Wir erhalten viele positive Rückmeldungen und freuen uns sehr darüber Ihnen einen aufschlussreichen Abend ermöglicht zu haben.

PALLIATIVSYMPOSIUM „Suizid und Hilfe beim Suizid“ am 25. August 2021

Dr. med. Ulrich Grabenhorst, Internist mit Fachgebiet Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin Beisitzer im Vorstand der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin wird in seinem Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion zum medizinisch assistierten Suizid die Basis für eine interessante und anregende Diskussion liefern.

 

Auch wenn das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.02.2020 zum § 217 StGB betont, dass es keine Verpflichtung zur Suizidbeihilfe geben darf, sehen sich die Akteure der Palliativversorgung in ihrer Arbeit mit schwerst- und sterbenskranken Menschen täglich mit den Auswirkungen des Urteils auf die Palliativversor- gung konfrontiert. 

 

Der Impulsvortrag wird daher der Frage nachgehen, wo die Palliativversorgung nach mehr als einem Jahr der Auseinandersetzung mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Nichtigkeit des § 217 StGB steht. Anhand von praktischen Beispielen zum Umgang mit Todeswünschen aus der Palliativversorgung werden die Möglichkeiten der Palliativversorgung dargestellt und aufgezeigt, inwiefern sich die Palliativversorgung nach dem Urteil verändert hat. Es wird verdeutlicht, warum sich die Mitarbeitenden der Palliativversorgung individuell sowie auf institutioneller Ebene mit der Thematik des medizinisch assistierten Suizids auseinandersetzen sollten. 

 

Hierzu werden die aktuell diskutierten Positionen und Entwicklungen der Debatte um die Suizidbeihilfe vorgestellt und um Erfahrungen aus dem Ausland ergänzt. Es wird gefragt, was wir in unserer Debatte aus den Erfahrungen des Auslands lernen können und u.a. gefragt werden, ob die in Deutschland öffentlich geführte Debatte um einen ärztlich assistierten Suizid nicht vielmehr eine Debatte um einen medizinisch assistierten Suizid sein sollte, ob es nun noch weiterer rechtlicher Regelungen bedarf und welche Chancen und Risiken sich hieraus ergeben. 

 

Abschließend sollen Fragen anhand der Fallbeispiele diskutiert werden, inwiefern die Erfahrungen und das Wissen der Palliativversorgung auf andere Teile der Gesundheitsversorgung übertragen werden können, um das Wissen um die Möglichkeiten der Palliativversorgung in der breiten Versorgung zu mehren und Akteure außerhalb der Palliativversorgung im Umgang mit Todeswünschen zu stärken. 

Durch den Abend führt Eti Saylan, der die Moderation des Symposiums übernimmt.

 

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Ärzten, Pflegewissenschaftlern und Theologen statt.

 

Veranstaltungsort 

Das Fachsymposium findet in den Räumlichkeiten des Wyndham Duisburger Hof statt. Opernplatz 2, 47051 Duisburg 

Anmeldung und Kontakt 

Da die Teilnehmerzahl für das Fachsymposium be-grenzt ist, bitten wir um eine frühzeitige Anmeldung telefonisch unter 01590 6192385 oder per Mail an mobile-palliativ-akademie@medidoc-pflege.de 

Mobile Palliativ Akademie medidoc GmbH Friedrich-Wilhelm-Straße 18 47051 Duisburg 

Förderverein für Palliative Arbeit Duisburg e.V, Friedrich-Wilhelm-Straße 18 47051 Duisburg

 

Der Veranstaltungsflyer

 

 Diese Veranstaltung ist von der Ärztekammer Nordrhein mit 4 Fortbildungspunkten zertifiziert. Der Veranstaltungsflyer Download hier
Diese Veranstaltung ist von der Ärztekammer Nordrhein mit 4 Fortbildungspunkten zertifiziert. Der Veranstaltungsflyer Download hier
Dr. med. Ulrich Grabenhorst, Beisitzer im Vorstand der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Dr. med. Ulrich Grabenhorst, Beisitzer im Vorstand der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.



Besuch im Krefelder zoo


Foto: Zoo Krefeld/ Vera Gorissen
Foto: Zoo Krefeld/ Vera Gorissen

Direkt zu Beginn unserer Tätigkeit konnten wir einen schönen Wunsch erfüllen. Wir erhielten die Anfrage, ob wir die Kosten eines Fahrdienstes für einen Patienten zum Krefelder Zoo übernehmen könnten. Durch unsere kurzen Entscheidungswege konnten wir dann auch schnellstmöglich die Fahrt arrangieren und allen Beteiligten, vor allem aber dem Patienten einen wunderschönen Tag mit vielen tierischen Eindrücken ermöglichen.